In memoriam Professor Jean-Baptiste de Lamarck (1744-1829)

 

 

 

Letztendlich ist das Forschungszentrum Atlantida aus dem Caffee Lamarck entstanden.

Sie fragen?

So hieß das erste interdisziplinäre Büro an der TU München in Garching. Es lag zwischen den Etagen der Chemie und Geologie. Die perfekte Situation.

So waren Chemiker und Geologen Tür an Tür. Der Blick aus dem Panoramafenster auf den Innenhof mit schönem Brunnen und auf die Alpen wirkten sehr einladend.

Bald fand man heraus, dass aus dem neuen Büro der Geologie wunderbarer Kaffeeduft auf den Gang strömte. Und dies begleitet mit Musik - und den lebendigen Geräuschen, wenn ein Dart-Turnier lief.

Angelockte fanden rasch heraus, dass man hier auch DEN TEE braute.

Aus der spontanen Neugierde entstand ein regelmäßiges Treffen mit lebhaftem Austausch.

Hier wurden private Kümmerlein "geheilt", aber es wurden dann bald Ideen ausgetauscht, gegenseitig Hilfe bei Arbeiten und Projekten gegeben. Was die Geologen nicht an den ersten Computern konnten - das zeigten ihnen die Chemiker von der Technischen Chemie. Die Geologen wieder erklärten den Chemikern, woraus die Berge waren, auf denen diese kletterten.

Es wurde gelernt, geübt, das Wissen für Prüfungen gepaukt...

Die Aktivitäten sprachen sich herum.

 

Mit den Themen kamen auch Vertreter der anderen Fakultäten: Mineralogie, Ingenieur-Geologie, Physik und ab und zu die sehr raren Vertreter der eso oder vom Max Planck-Institut.

Aber warum Caffee Lamarck?

Das war zu Ehren, posthum, des großen Paläontologen Jean Baptiste de Lamarck. Sozusagen der Gegenpol zu Charles Darwin.

Lamarck vertrat die These, dass alle Lebewesen lernen, sich immer besser an die Umwelt anpassen - und vor allem: das Erlernte wird, im Gegenteil zu den Darwinisten, vererbt.

Bis dato glaubte man, es käme alles auf die passenden Mutationen an. Wer die passenden Mutationen hatte, der überlebte, die anderen starben aus. Und die Mutationen sollten durch radioaktive Strahlung verursacht werden. Lernen fing immer von 0 an....

Wie sich auch später zeigte: falsch.

Anfangs wurde alles gesammelt, das für Lamarck sprach. Bald hatten wir einen ganzen Wald an guten Gründen.

Doch bevor alle Evolutionsforscher und Biologen dies erkannten, wurde aufgrund dieses Themas das Caffee Lamarck als ein Rebellentreff angesehen. Aber als einer von yesterday rebels, gut 150 Jahre hinter der modernen Auffassung. Abgesehen davon, dass auch der Leiter des Leibnitz-Rechenzentrums für Lamarck Partei ergriff, ein Mathematiker und Informatiker.

Er kam zu uns und erklärte in Anwesenheit eines darwinistischen Paläontologen: "Das Warten auf eine Verbesserung eines Organismus durch eine durch Radioaktivität verursachte Mutation wäre so ähnlich, als würde ich zum Verbessern meiner Computer-Programme mit einem Revolver auf die Computer schießen."

Allein nach einfachen Gesetzen der Logik, ganz zu schweigen denen der Mathematik war die Auffassung der Darwinisten Unsinn. Ein Beispiel, wie Dogmen entstehen...

Aber, erinnern Sie sich noch, das lernten Sie auch im Biologie-Unterricht. Darwin hinten, Darwin vorne, Genetik, Genetik... geduldiges Warten auf Mutationen...

Dann kamen später die Entschuldigungen, manchmal sogar wie "in stolzem Irrtum".

 

Nur "Eingeweihte" wussten, dass das Caffee im Wesentlichen Tethys-Forschung betrieb. Die Tethys war das Jura-Meer, aus dem die Gesteine der Alpen entstanden. Am Ende konnten wir eine Sensation einfahren, Dr. Gernot Spielvogel und Dr. Otto Förster konnten beweisen, dass das Sonnwendgebirge in Tirol, auch Rofan genannt, den Kontinentalhang Afrikas darstellte. Navigationshilfe in schwierigen Situationen, selbst während Taifunen, bekamen wir von Professor Dr. Alexander Tollmann, Uni Wien. siehe unten.

 

Hier die Betreiber des Rebellen-Caffees:

 

Dr. Gernot Spielvogel, Geologie, Meeresgeologie, Forschungstauchen, Ur-Gründer des Caffees, Darjeeling-Tea-Provider, Arbeitsplatz im Caffee, Dart-Direktor, Bogenschießen im Campus, Jogging bis Rennen, Kletterer wider Willen,  Kajak-Expeditionen

Dr. Günther Schönberger, Geologie, Forschungstauchen, Ur-Gründer des Treffpunktes,

Dr. Otto Förster, Mineralogie, Vermessungsspezialist, Goldspezialist, Extrem-Denker, Darter, Stamm-Mitglied mit Arbeitsplatz im Caffee

Dr. Angelika Kleinmann, Geologie, Sedimentologie, Mikroskopie- und Tee-Meisterin, Nachbarin, Stamm-Mitglied

Dr. habil. Herbert Scholz, Geologie/Paläontologie, Kaffee - und Grönlandexperte, der "letzte Tupamaro", da stets in Geländeklamotten, Ratgeber in allen Lebenslagen, graue schützende Eminenz

Dr. Edith Gebhardt, Technische Chemie, Super-Kuchenbäckerin, Best-Laune-Spezialistin, Freeclimber, Wildwasser, Jogging-Partnerin

Dr. Reinhardt Menzel, Technische Chemie, Computer-Fuchs, Fitness-Salate, Dart, Freeclimber, Leicht- und Schwerathletik, Wildwasser

Sabine Leue, called Sally, Geologie, Kaffee-Tee-Meisterin, Überlebenskünstlerin, Arbeitsplatz im Caffee

Diplomgeologe Daniel Salama, Ingenieur-Geologie, Bright-Talk, Stamm-Mitglied

Sepp Huber, Alpen-Experte, Hundekenner, Security, der Sonnenschein

Ulrike Herrmann, TU-Bibliothek, Kaffee-Fee, Organisationstalent, Fotografie, Bogenschießen, Expeditions-Begleitung

aktive Mitarbeiter von Greenpeace, Namen können nicht angegeben werden

 

Ehrenmitglied war Professor Dr. Alexander Tollmann, Universität Wien, Leiter des geologischen Instituts, Tethys-Forscher und Vorbild

 

 

Schirmherr: Professor Dr. Frank Fabricius, Geologie, Meeresgeologie, Sedimentologie, sokratische-platonische Dialoge

 

Das Caffee Lamarck hatte sehr tat- und schlagkräftige Unterstützung: von der TU-Bibliothek Garching, Leitung Dr. Ingeborg Kronawitter, Biologin, Super-Fotografin und Uni-Ratgeberin.

 

 

 

 

 

Das Caffee wurde der Start für Groß-Diavorträge über:

Vulkane

Grand Canyon - und Erdgeschichte + Philosophie der Indianer

 

Der "Rebellen-Treff" wurde tatsächlich einer: Hier trafen sich einige aktive Mitglieder von Greenpeace. Es gab Chemiker, die bekannten sich ganz offen als Zugehörige dieser Umwelt-Organisation.

 

Von Caffee Lamarck aus, direkt, Planung, Training und Durchführung,  startete die Kayak-Expedition Yukon River. Auf dem Schreibtisch lag dann nach Monaten das erste Buch: "2000 Meilen Freiheit Im Kayak durch Alaska".

Das Produkt aus den letzten Tagen war die Aleuten-Expedition.

 

Geschichte verpflichtet, wir machen weiter!

 

Wir nützen nun das Internet und ab und zu wird es ja wohl zu einem realen Treffen kommen.

 

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Jean-Baptiste de  Lamarck, Botaniker, Zoologe, wissenschaftlicher Visionär, wir denken, er wäre schon stolz auf uns.
Jean-Baptiste de Lamarck, Botaniker, Zoologe, wissenschaftlicher Visionär, wir denken, er wäre schon stolz auf uns.